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    Dankesschreiben für Immobilienmakler: Wie Sie aus Abschlüssen Empfehlungen machen

    Ein persönliches Dankesschreiben nach dem Notartermin ist das wirksamste Instrument für Folgegeschäft im Maklerbüro. So machen Sie es richtig.

    18. März 2024 4 Min. Lesezeit

    Dankesschreiben für Immobilienmakler: Wie Sie aus Abschlüssen Empfehlungen machen

    Im Maklergeschäft beginnt nach dem Notartermin oft das eigentliche Marketing – nur merken das die wenigsten. Wer einen Kunden gerade durch einen der grössten Schritte seines Lebens begleitet hat, hat ein Zeitfenster von wenigen Wochen, in dem Empfehlungen, Folgegeschäfte und Mundpropaganda mit minimalem Aufwand entstehen können. Ein Dankesschreiben ist dabei das einfachste und gleichzeitig wirkungsvollste Werkzeug.

    Dieser Beitrag zeigt, warum sich ein handgeschriebener Brief im Maklergeschäft besonders lohnt, wann der richtige Zeitpunkt ist und welche Inhalte tatsächlich wirken.

    Warum ein Dankesbrief im Maklerbüro mehr bringt als jeder Newsletter

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    Immobilien sind kein Massengeschäft. Wer ein Haus kauft oder verkauft, vergisst seinen Makler nicht so schnell – aber er erinnert sich auch nicht von selbst, wenn die nächste Anfrage aus dem Freundeskreis kommt. Der erste Gedanke des Bekannten ist nicht „Den Makler von Sabine empfehle ich weiter", sondern „Ich frage mal kurz bei Google."

    Genau diesen Reflex unterbrechen Sie mit einem Dankesschreiben. Es bleibt im Gedächtnis – und oft auch im Sichtfeld, weil es auf einer Pinnwand oder im Bücherregal landet. Studien aus dem Direktmarketing zeigen: Handgeschriebene Briefe werden zu über 90 Prozent geöffnet, in vielen Fällen sogar fotografiert und an Freunde geschickt.

    Wann der richtige Zeitpunkt ist

    Das Timing entscheidet über die Wirkung. Drei Anlässe haben sich besonders bewährt:

    Nach dem Notartermin

    Direkt nach der Beurkundung – idealerweise innerhalb von 48 Stunden – ist die emotionale Bindung am stärksten. Ein Brief, der zu diesem Zeitpunkt ankommt, verbindet das positive Erlebnis dauerhaft mit Ihrem Namen.

    Bei der Schlüsselübergabe

    Wenn Sie den Schlüssel persönlich übergeben, kann der Brief direkt mit dabei sein – samt einem kleinen Präsent wie einer hochwertigen Türmatte oder einem Bauplan-Druck. Das ist haptisch und im Gedächtnis präsent.

    Nach dem ersten Wohnungsjahr

    Ein zweites Schreiben nach zwölf Monaten ist häufig der entscheidende Hebel. Dann sind die ersten Pflichten erfüllt, die Nervosität des Einzugs ist vorüber – und die Käufer haben Zeit, sich in Ruhe zu erinnern.

    Was gehört in ein gutes Dankesschreiben?

    Der Brief ist kein Werbeflyer. Er ist eine persönliche Geste. Drei Bausteine sind zentral:

    • Bezug zum Verkauf: Erwähnen Sie das konkrete Objekt, einen Moment aus der Besichtigung oder eine besondere Hürde, die Sie gemeinsam genommen haben.
    • Wünsche für die Zukunft: Ein ehrlicher Wunsch für die Zeit im neuen Zuhause – nicht länger als zwei Sätze.
    • Offene Tür: Signalisieren Sie, dass Sie auch nach Abschluss erreichbar bleiben. Für Fragen, für die nächste Immobilie, oder für Bekannte, die ein ähnliches Anliegen haben.

    Wichtig: Verzichten Sie auf direkte Empfehlungsanfragen. „Können Sie uns weiterempfehlen?" zerstört die Geste. Wer sich gut behandelt fühlt, empfiehlt von selbst.

    Beispiel: Ein Dankesschreiben, das ankommt

    Sehr geehrte Familie Hoffmann,

    der Notartermin liegt nun einige Tage zurück – und ich möchte Ihnen persönlich danken, dass Sie mir den Verkauf Ihres Hauses anvertraut haben. Es war keine einfache Aufgabe, einen Käufer zu finden, der das Haus mit der gleichen Aufmerksamkeit behandelt, mit der Sie es über zwanzig Jahre gepflegt haben.

    Ich hoffe, dass der nächste Lebensabschnitt im neuen Zuhause genauso gut beginnt, wie der hier zu Ende ging.

    Sollten Sie noch Fragen haben – ob zur Abwicklung oder zu Themen rund um die Immobilie – melden Sie sich gerne jederzeit.

    Mit herzlichen Grüssen
    Ihre Sabine Hartmann

    Welche Beigaben sich lohnen

    Das Schreiben allein wirkt schon – mit einer durchdachten Beigabe potenziert sich der Effekt. Gut funktionieren:

    • Eine Karte mit den nächsten Handwerker- und Servicekontakten in der Umgebung
    • Ein Gutschein für ein lokales Restaurant im neuen Viertel
    • Eine kleine Pflanze oder ein hochwertiges Küchenmesser bei besonders engen Kundenbeziehungen
    • Eine Visitenkarte mit persönlicher Mobilnummer

    Was Sie vermeiden sollten: Werbegeschenke mit gross gedrucktem Firmenlogo. Das macht aus der Geste eine Werbeaktion.

    Skalierung im Maklerbüro: Mit Briefheld automatisieren

    Wer im Jahr 30 oder 50 Abschlüsse betreut, kommt mit handschriftlichen Briefen schnell an die Grenzen der Zeit. Briefheld löst genau dieses Problem: Über unsere Plattform werden Briefe mit echten Stiften von Robotern geschrieben, eingetüütet und über die Deutsche Post versendet. Sie geben den Inhalt vor, wählen einen Handschriftstil – der Rest läuft automatisch.

    Für grosse Maklerbüros gibt es zudem Integrationen mit gängigen Immobilien-CRMs: Sobald ein Objekt im System auf „abgeschlossen" gesetzt wird, kann automatisch der Dankesbrief in Auftrag gehen – mit individualisierten Daten aus der Akte.

    Fazit

    Im Maklerbüro entscheidet die Geste nach dem Abschluss oft über das nächste Mandat. Ein persönliches Dankesschreiben ist die einfachste, günstigste und wirkungsvollste Methode, um aus zufriedenen Käufern und Verkäufern Empfehlungsgeber zu machen. Mit Briefheld wird daraus eine skalierbare Routine, die auch in Maklerbüros mit zehn Mitarbeitern problemlos läuft.

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